Stücke

Büro! Büro! -Und wieder hat keiner Kaffee gekocht

Im Büro der Firma Junginger beginnt der Arbeitstag eigentlich wie jeder andere – nur dass, wie so oft, wieder niemand Kaffee gekocht hat. Doch der fehlende Wachmacher ist schnell das kleinste Problem. Geschäftsführer Walter Junginger hat mit einer schwächelnden Firma, Qualitätsproblemen und einer angekündigten Steuerprüfung alle Hände voll zu tun. Gleichzeitig entwickelt sich das Büro mehr und mehr zum Schauplatz eines herrlich chaotischen Durcheinanders.

Zwischen der erfahrenen Sekretärin Susanne Schmoll und ihrer jungen Kollegin Annette Giebel fliegen regelmäßig die verbalen Fetzen. Der Auszubildende sorgt mit seiner gut gemeinten, aber nicht immer hilfreichen Art für zusätzliche Verwirrung, und immer neue Besucher, Missverständnisse und Verwechslungen bringen den ohnehin hektischen Büroalltag endgültig aus dem Takt.

Kaum scheint ein Problem gelöst, wartet schon das nächste hinter der Bürotür. Informationen landen bei den falschen Personen, private und geschäftliche Angelegenheiten geraten durcheinander, und jeder versucht auf seine Weise, das Chaos wieder in den Griff zu bekommen – meist mit genau dem gegenteiligen Ergebnis.

Am Ende klären sich die größten Missverständnisse, die Aufregung legt sich, und für die Beteiligten findet sich eine versöhnliche Lösung. Eines bleibt jedoch die wichtigste Erkenntnis des Tages: Ein funktionierendes Büro braucht vieles – aber ohne eine gute Tasse Kaffee wird selbst der einfachste Arbeitstag schnell zur turbulenten Komödie.

 

Wintertheater 2026

Tote haben's auch nicht leicht!

Eigentlich sollte nach dem Tod endlich Ruhe einkehren – doch weit gefehlt. Statt friedlich ins Jenseits zu verschwinden, bleibt ein liebesverwirrter Geist hartnäckig unter den Lebenden und sorgt dafür, dass niemand mehr so genau weiß, was Realität und was Spuk ist.

Während eine dominante Schwester alles unter Kontrolle behalten möchte, mischen sich neugierige Verwandte, eifersüchtige Gefühle und romantische Verwicklungen immer stärker in das Geschehen ein. Jeder glaubt zu wissen, was das Beste wäre, doch mit jedem gut gemeinten Einfall wird das Durcheinander nur noch größer.

Als schließlich sogar eine Geisteraustreibung organisiert wird, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf. Übersinnliche Begegnungen, Missverständnisse und jede Menge Situationskomik treiben die Handlung von einer turbulenten Szene zur nächsten. Kein Plan funktioniert wie gedacht, dafür sorgt das Schicksal – oder vielleicht doch der Geist – immer wieder für überraschende Wendungen.

Erst als die Wahrheit ans Licht kommt und die Beteiligten ihre Missverständnisse aus dem Weg räumen, kehrt langsam wieder Frieden ein – bei den Lebenden ebenso wie bei den Toten. Und am Ende wird klar: Tot zu sein ist manchmal deutlich komplizierter, als man sich das vorgestellt hat.

 

Sommertheater 2025

Mit Vollgas in die 80er!

Was wäre, wenn eine verrückte Erfindung tatsächlich funktionieren würde? Genau das erleben Sabine und Holger, als sie durch die Zeitmaschine ihres tüftlerischen Vaters plötzlich mitten in ihrer eigenen Jugend in den 80er-Jahren landen. Zwischen Schulterpolstern, Vokuhila, Zauberwürfeln und Kassettenrekordern müssen sie sich in einer Welt zurechtfinden, die ihnen eigentlich bestens bekannt sein sollte – und doch für jede Menge Überraschungen sorgt.

Damit niemand erfährt, dass sie aus der Zukunft stammen, geben sich die beiden kurzerhand als Verwandte aus der DDR aus. Doch mit jeder Notlüge wird das Verwirrspiel größer. Familie, Freunde und alte Bekannte bringen die beiden immer wieder in Situationen, in denen sie höllisch aufpassen müssen, sich nicht zu verraten. Dabei treten sie von einem Fettnäpfchen ins nächste und merken schnell, dass die Vergangenheit ihren ganz eigenen Kopf hat.

Als Sabine ihrer damaligen großen Liebe erneut begegnet, geraten ihre Gefühle gehörig durcheinander. Kurzerhand nimmt sie ihn mit auf die Reise in die Gegenwart – und sorgt damit für das nächste Chaos. Denn für jemanden aus den 80ern ist die heutige Welt mit Smartphones, Sprachassistenten und moderner Technik mindestens genauso verrückt wie eine funktionierende Zeitmaschine.

Am Ende wird klar, dass man die Vergangenheit zwar noch einmal erleben, aber nicht beliebig verändern kann. Gleichzeitig zeigt das Stück mit viel Humor, Nostalgie und einem Augenzwinkern, dass jede Zeit ihre Eigenheiten hat – und dass manche Erinnerungen einfach zeitlos sind.

Wintertheater 2025

Ladysitter

Der alte Archie ist wieder frei - und wird nach dreizehn Jahren Haft wegen Bankraubs sehnsüchtig zurück erwartet. Blanche darf ihn leider erst morgen in die Arme schließen.

 

Deshalb ist jetzt seine erste Bleibe erst einmal die Behausung des Enkels Maximilian. Und das bedeutet: ein wohltuendes Bad und reichlich Entspannung. In einer Wohnung, die ihm an seinem ersten Abend in Freiheit auch noch ganz allein zur Verfügung steht. Glaubt er!

 

Denn schnell wird klar: In diesem Haus ist „Mann“ mit seinen Hausgenossinnen nie allein!

 

Klar wird auch: Maximilians flüchtige Anleitung zur Bändigung dieser „ganz besonderen Ladys“ reicht nicht aus, ihn heute Abend auch nur annähernd zu ersetzen.

Der Geist im Rathaus

Theobald Müller und Elfriede Schwarz führen bisher ein ziemlich geruhsames Leben als Beamte im Rathaus. Dies ändert sich allerdings, als Sieglinde Haselbusch als Bürgermeisterin das Ruder im Rathaus übernimmt.

Das ehrgeizige Ziel der Bürgermeisterin ist es, den Nachbarort einzugemeinden und Oberbürgermeisterin zu werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, engagiert die Bürgermeisterin den Unternehmensberater Roland Hein, der nicht ganz uneigennützige Pläne verfolgt, da ihm eine Supermarktkette eine fette Prämie versprochen hat, um an ein begehrtes Baugrundstück zu kommen. Dumm nur, dass ausgerechnet hier das denkmalgeschützte Rathaus steht. Und was bislang keiner ahnte: In diesem Rathaus befindet sich der Wohnsitz des Gespenstes Nikolaus Nachtigall, das seit seinem Ableben an das Gebäude gefesselt ist.

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