Liebeslust und Wasserschaden

Mittelpunkt des Geschehens war der gestandene, und von Prüderie reich bedachte Junggeselle Siegfried Klein (Stephan Schmidthals), dem eine ungeplante Wohnungsrenovierung ins Haus steht. An seiner Seite steht sein langjähriger Freund Rüdiger Kurz (Horst Griedelbach). Tatkräftige Handwerkerinnen wie Mechthild Schreck (Mareike Kranl) und die wahrhaft geile Susi Schraube (Sabine Damme) von der Installationsfirma "Schreck & Schraube" bevölkern plötzlich seine Wohnung, und die beiden Elektriker Winfried Schief (Detlef Durchdewald) und Peter Krumm (Markus Todt) von der Firma "Krumm & Schief" gehen ein und aus, ohne den verblüfften Mieter überhaupt zu fragen. Selbst die Vermieterin Maria Schmitzke (Gisela Lenz) gibt sich ratlos. Zum Glück hat sicherheitshalber immer ein kleines Schnäpschen in ihrer Schürzentasche parat, um ihren geplagten Mieter zu trösten.

Guter Rat ist allerdings teuer, als zu allem Überfluss auch noch die extrovertierte Katrin Niedlich (Isabella Helm) erscheint, die – wegen eines Wasserschadens in ihrer Wohnung – vorübergehend eine neue Bleibe suchen muss. Sie ist die Freundin von Siegfrieds resoluter Schwester Rita (Jutta Köbel-Käding) und wurde von jener kurzerhand einquartiert, ohne dass das Bruderherz auch nur die geringste Ahnung davon

gehabt hätte.

Das Chaos war also bereits vorprogrammiert, und dessen Auflösung war ebenso amüsant wie spannend. Dass Siegfried Klein am Ende doch noch seinen Buchhalterposten bekam (was der eilige Postbote Karlheinz Meuser sogar in Reimform verkündete), war vielleicht gar nicht so zentral wie die Frage, welche Frau sich welchen Mann erobern durfte – oder konnte. In jedem Fall passte am Ende die Pärchen-Wahl und wurde zu aller Zufriedenheit und Freude auch abgewickelt.

 

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© Rosbacher Rambelichter